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Planung mit 3D-Anprobe

Beim Brustimplantatwechsel wird das alte Implantat entfernt, die Implantattasche und die umgebende Kapsel beurteilt und ein neues Implantat eingesetzt – auf Wunsch in anderer Größe, Form oder Lage. In vielen Fällen lässt sich der vorhandene Schnitt nutzen, sodass keine zusätzliche Narbe entsteht.
Wie aufwendig der Eingriff wird, hängt davon ab, was mit der Kapsel passiert. Ein reiner Austausch dauert unter einer Stunde. Muss die Kapsel vollständig entfernt oder die Implantattasche neu angelegt werden, sind es zwei bis drei Stunden.
Und die Frage, die am Anfang steht: Ein Wechsel ist nicht nach einer festen Frist fällig. Wenn keine Beschwerden vorliegen und die Implantate unauffällig sind, genügen oft regelmäßige Kontrollen. Wann ein Wechsel tatsächlich sinnvoll ist – und wann nicht –, steht weiter unten.
Brustvergrößerung mit Straffung auf einen Blick
Wann ein Implantatwechsel sinnvoll ist
Implantate sind langlebig, aber nicht für die Ewigkeit gedacht. Manche Frauen wechseln aus medizinischen Gründen – etwa bei einer Kapselfibrose, einer Formveränderung oder einem Defekt. Andere möchten ihr Ergebnis nach vielen Jahren auffrischen: eine andere Größe, eine natürlichere Form oder modernere Implantate. Ein Wechsel ist oft die Gelegenheit, beides zu verbinden – das Implantat erneuern und das Ergebnis an Ihr heutiges Körpergefühl anpassen.

Erneuern & auffrischen
Ein Wechsel kann nicht nur ersetzen, sondern das Ergebnis auf Wunsch verfeinern – Größe, Form oder Sitz.
Ehrliche Einschätzung
Ob ein Wechsel nötig ist oder noch warten kann, klärt Dr. Yun offen anhand Ihres Befundes.
Erfahrung mit Re-Operationen
Wechsel-Eingriffe sind anspruchsvoller als ein Ersteingriff – hier zählt operative Routine besonders.

Muss überhaupt gewechselt werden?
Diese Frage wird auf vielen Seiten zum Thema gar nicht gestellt – oder gleich mit „ja“ beantwortet. Wir beantworten sie anders. Es gibt keine feste Frist, nach der Brustimplantate ausgetauscht werden müssen. Moderne Implantate sind nicht auf eine bestimmte Laufzeit ausgelegt. Wenn keine Beschwerden bestehen, die Form unverändert ist und die Kontrollen unauffällig bleiben, ist ein Wechsel nicht erforderlich.
Was stattdessen sinnvoll ist
Regelmäßige Kontrollen sind auch bei beschwerdefreien Implantaten sinnvoll. Nach Empfehlung der FDA sollte bei Silikonimplantaten eine erste bildgebende Untersuchung mittels Ultraschall oder MRT nach etwa fünf bis sechs Jahren erfolgen, anschließend alle zwei bis drei Jahre.
Der Hintergrund: Moderne Silikonimplantate enthalten ein formstabiles Gel. Selbst wenn die Implantathülle beschädigt wird, tritt das Silikon daher meist nicht frei aus. Eine solche „stille Ruptur“ kann lange unbemerkt bleiben und häufig erst durch eine bildgebende Untersuchung erkannt werden.
Unabhängig von diesen Kontrollintervallen gilt: Veränderungen der Brustform, Schmerzen, Verhärtungen oder eine neu auftretende Asymmetrie sollten immer ärztlich abgeklärt werden – unabhängig davon, wie lange die Implantate bereits liegen.
Was Sie zu prophylaktischen Wechseln lesen werden
Brustimplantate sind keine Implantate fürs ganze Leben. Mit zunehmender Liegedauer steigt die Wahrscheinlichkeit von Materialermüdung, Ruptur, Kapselfibrose oder anderen Veränderungen. Es kann deshalb sinnvoll sein, ältere Implantate geplant zu wechseln, bevor Beschwerden oder eine akute Komplikation auftreten.
Einen festen Zeitpunkt, zu dem jedes Implantat ausgetauscht werden muss, gibt es jedoch nicht. Entscheidend sind das Alter und der Typ des Implantats, sein Zustand in der Bildgebung, die Beschaffenheit der Kapsel und natürlich die Wünsche der Patientin.
Besonders bei sehr lange liegenden Implantaten, älteren Implantatgenerationen oder unbekanntem Implantattyp sollte deshalb nicht einfach abgewartet, sondern zunächst genau untersucht und anschließend gemeinsam entschieden werden, ob weitere Kontrollen sinnvoll sind oder ein geplanter Implantatwechsel die bessere Lösung darstellt.
Wenn Sie Ihre Unterlagen nicht mehr haben
Das kommt häufiger vor, als man denkt. Wurde die Operation in Deutschland durchgeführt, sollten Sie zunächst versuchen, den Implantatpass oder den Operationsbericht bei der damaligen Praxis oder Klinik anzufordern. Darin sind Hersteller, Implantatmodell, Größe und weitere wichtige Angaben dokumentiert.
Sind diese Unterlagen nicht mehr verfügbar, lässt sich das genaue Implantatmodell häufig nicht sicher nachträglich bestimmen. Durch Untersuchung sowie Ultraschall oder MRT kann jedoch beurteilt werden, ob das Implantat intakt ist und ob Veränderungen wie eine Kapselfibrose, Ruptur, Flüssigkeitsansammlung oder Lageveränderung vorliegen. Auf dieser Grundlage kann entschieden werden, ob weitere Kontrollen ausreichen oder ein Implantatwechsel sinnvoll ist.
Gründe für einen Wechsel

Kapselfibrose
Um jedes Brustimplantat bildet der Körper eine dünne Kapsel aus Bindegewebe – das ist völlig normal. Verdickt oder verhärtet sich diese Kapsel und zieht sie sich zusammen, spricht man von einer Kapselfibrose. Die Brust kann dadurch fester werden, ihre Form verändern und bei stärkerer Ausprägung auch schmerzen.
Ist eine Behandlung notwendig, hängt das Vorgehen vom Befund ab. Die Kapsel kann gelöst, teilweise oder vollständig entfernt werden. Häufig wird gleichzeitig das Implantat gewechselt. In manchen Fällen ist es sinnvoll, zusätzlich die Implantatlage zu verändern oder eine neue Implantattasche anzulegen.
Implantatdefekt
Implantate sind technische Medizinprodukte und halten nicht unbegrenzt. Mit zunehmender Liegedauer steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Implantathülle beschädigt wird oder einreißt.
Bei modernen Silikonimplantaten bleibt eine solche Ruptur oft zunächst unbemerkt: Das formstabile Silikongel läuft nicht einfach aus. Genau deshalb sind regelmäßige bildgebende Kontrollen sinnvoll.
Wird ein Defekt festgestellt, sollte das Implantat entfernt werden. Ob anschließend ein neues Implantat eingesetzt wird, hängt vom Befund und natürlich auch vom Wunsch der Patientin ab.
Verschiebung (Dislokation)
Ein Implantat kann seine Position im Laufe der Zeit verändern. Gründe können eine Veränderung der Implantattasche, nachlassende Gewebestabilität, eine Kapselfibrose oder äußere Krafteinwirkung sein. Die Brust kann dadurch asymmetrisch wirken oder ihre Form verändern.
Bei einer Korrektur wird deshalb oft nicht nur das Implantat ausgetauscht. Auch die Implantattasche kann neu geformt, verkleinert oder in eine andere Gewebeschicht verlagert werden.
Formveränderung mit der Zeit
Auch eine Brust mit Implantaten verändert sich. Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen und die natürliche Alterung wirken weiterhin auf Haut und Brustgewebe.
Sinkt das Implantat zu weit nach unten, verlängert sich der untere Brustpol – man spricht von einem Bottoming-out. Senkt sich dagegen das eigene Brustgewebe über einem relativ stabil liegenden Implantat ab, entsteht die sogenannte Waterfall- oder Snoopy-Deformität.
Das ist normalerweise keine dringliche medizinische Indikation. Wenn die Veränderung jedoch als störend empfunden wird, lässt sie sich korrigieren. Je nach Ausgangsbefund reicht eine Korrektur der Implantattasche oder ein Implantatwechsel aus – manchmal ist zusätzlich eine Bruststraffung sinnvoll.
Dünne Gewebedeckung über dem Implantat
Bei sehr schlanken Frauen kann die Gewebeschicht über dem Implantat von Anfang an dünn sein oder mit den Jahren weiter abnehmen. Dann können sich Implantatränder oder Falten sichtbar abzeichnen oder ertasten lassen.
Ein reiner Implantatwechsel reicht in solchen Fällen häufig nicht aus. Je nach Befund kann das Implantat in eine besser bedeckte Gewebeschicht verlagert, zum Beispiel unter den Brustmuskel, oder die Implantattasche neu aufgebaut werden. Ist ausreichend eigenes Fett vorhanden, kann zusätzlich eine Eigenfettbehandlung helfen, die Gewebedeckung gezielt zu verbessern.

Was beim Wechsel passiert
Worauf es ankommt
In vielen Fällen kann der bestehende Schnitt in der Unterbrustfalte genutzt werden, sodass keine zusätzliche Narbe entsteht. Was genau gemacht wird, hängt vom Zustand von Implantat, Kapsel und Gewebe ab.
Wie kann man sich das vorstellen?
Das alte Implantat wird entfernt, die Implantattasche beurteilt und bei Bedarf angepasst oder neu angelegt. Anschließend wird das neue Implantat eingesetzt – auf Wunsch in anderer Größe, Form oder Lage. Häufig wird der Wechsel mit einer Straffung kombiniert, wenn das Gewebe nachgegeben hat.
1. Entfernung von Implantat und Kapsel
Liegt eine Kapselfibrose oder ein Implantatdefekt vor, muss die Kapsel nicht automatisch vollständig entfernt werden. Entscheidend ist, wie sie aussieht, wo das Implantat liegt und welcher Befund sich während der Operation zeigt.
Bei einer Ruptur wird ausgetretenes Silikon so vollständig wie möglich entfernt. Eine komplette Entfernung der Kapsel kann sinnvoll sein, ist aber nicht immer notwendig – und nicht immer die sicherste Lösung.
Besonders bei Implantaten unter dem Brustmuskel kann die hintere Kapsel sehr dünn sein und direkt auf den Rippen liegen. Sie vollständig abzulösen, kann dann technisch schwierig und mit zusätzlichen Risiken verbunden sein. In solchen Fällen ist es oft sinnvoller, Teile der Kapsel zu belassen.
Wie weit die Kapsel entfernt wird, wird deshalb individuell entschieden – mit dem Ziel, so gründlich wie nötig und so gewebeschonend wie möglich zu operieren.
2. Implantattasche beurteilen und anpassen
Nach vielen Jahren ist die alte Tasche oft geschrumpft oder sitzt nicht mehr an der richtigen Stelle. Dann wird sie angepasst oder neu angelegt. Auch die Lage kann geändert werden – ein Implantat, das über dem Muskel liegt, lässt sich bei zu dünner Gewebedeckung nach hinten verlagern.
3. Neues Implantat auswählen
Größe, Form und Profil können an Ihre heutigen Wünsche angepasst werden – größer, kleiner oder natürlicher. Verwendet werden CE-zertifizierte Implantate etablierter Hersteller.
Ein Hinweis zur Größe: Nach einem Wechsel wird häufig ein etwas größeres Implantat nötig, weil sich die vorhandene Tasche über die Jahre geweitet hat. Das ist kein Verkaufsargument, sondern Anatomie – und wird vorher besprochen.
Bestehender Zugang
Wenn möglich wird die vorhandene Narbe genutzt – keine zusätzliche Narbe.
Kapsel beurteilen & anpassen
Die Implantatkapsel wird kontrolliert und bei Bedarf teilweise oder ganz entfernt.
Neue Implantatwahl
Größe, Form und Profil können an Ihre heutigen Wünsche angepasst werden.
Implantatlage prüfen
Die Position (über/unter dem Muskel) kann beibehalten oder verändert werden.
Mit Straffung kombinieren
Hat das Gewebe nachgegeben, sorgt eine zusätzliche Straffung für Halt und Form.
Bildgebung vorab
Bei Unsicherheit über den Implantatzustand kann eine Untersuchung (z.B. MRT) sinnvoll sein.
Wenn Sie mit einer Voroperation unzufrieden sind

Ein erheblicher Teil der Frauen, die zu einem Wechsel kommen, hat kein medizinisches Problem
– sondern ein Ergebnis, mit dem sie nie zufrieden waren. Die häufigsten Gründe:
Die Implantate sitzen zu hoch, zu tief oder zu weit außen
Beide Seiten sind unterschiedlich – in Höhe, Form oder Volumen
Die Größe passt nicht zum Körper, in die eine oder andere Richtung
Das Ergebnis wirkt zu auffällig, mit sichtbaren Rändern oder scharfen Übergängen
Der Abstand zwischen den Brüsten ist zu groß oder zu klein
Vieles davon lässt sich korrigieren – manches vollständig, manches nur verbessern. Was in Ihrem Fall möglich ist, hängt davon ab, was beim Ersteingriff gemacht wurde und wie das Gewebe darauf reagiert hat.
Dr. Yun schaut sich das in Ruhe an und sagt Ihnen ehrlich, was zu erwarten ist – auch dann, wenn die Antwort lautet, dass sich nicht alles beheben lässt. Er übernimmt auch Korrektureingriffe nach auswärtigen Operationen.
Wenn Sie die Implantate gar nicht mehr möchten
Nicht jede Frau möchte nach einem Wechsel wieder ein Implantat. Manche entscheiden sich nach vielen Jahren bewusst dagegen – weil sich der eigene Geschmack geändert hat, weil sie keinen Fremdkörper mehr im Körper haben möchten oder weil die Brust ohnehin an Volumen gewonnen hat.
Auch das ist möglich. Was danach mit der Form passiert, hängt davon ab, wie viel Eigengewebe vorhanden ist und wie lange das Implantat gelegen hat. In manchen Fällen ist zusätzlich eine Bruststraffung sinnvoll, damit die Brust nach der Entfernung eine stimmige Form behält.

Kosten und Herstellergarantie
Was kostet ein Brustimplantatwechsel?
Ein Brustimplantatwechsel kostet in der Praxis von Dr. Yun ab 8.000 €. Enthalten sind Narkose, Klinikaufenthalt, die neuen Implantate, Kompressionswäsche und die Nachsorge über 12 Monate.
Der Preis hängt vor allem davon ab, was mit der Kapsel geschieht. Ein reiner Austausch liegt im Bereich einer Erstoperation. Muss die Kapsel vollständig entfernt werden oder kommt eine Straffung hinzu, steigt der Aufwand entsprechend. Nach der Untersuchung erhalten Sie einen schriftlichen Kostenplan mit einer festen Summe.
Wenn das Implantat defekt ist: Herstellergarantie prüfen
Ein Punkt, der selten erwähnt wird und bares Geld wert sein kann: Die meisten Implantathersteller bieten Garantieprogramme an, die bei einem nachgewiesenen Implantatdefekt greifen – üblicherweise über einen Zeitraum von zehn Jahren, teilweise länger.
Was genau abgedeckt ist, unterscheidet sich erheblich: Manche Programme ersetzen nur das Implantat, andere beteiligen sich auch an den Operationskosten. Einige setzen voraus, dass das Implantat nach dem Ersteingriff beim Hersteller registriert wurde.
Deshalb der wichtigste Schritt zuerst: Suchen Sie Ihren Implantatpass heraus. Darauf stehen Hersteller, Modell, Größe und Chargennummer – ohne diese Angaben lässt sich kein Anspruch prüfen. Wenn Sie ihn nicht mehr haben, kann die operierende Praxis ihn in der Regel erneut ausstellen.
Wir sagen Ihnen im Beratungsgespräch, ob in Ihrem Fall eine Prüfung sinnvoll ist. Den Kontakt zum Hersteller müssen Sie allerdings selbst aufnehmen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
In der Regel nicht. Wurde die ursprüngliche Brustvergrößerung aus ästhetischen Gründen durchgeführt, ist auch der Wechsel eine Selbstzahlerleistung. Anders kann es aussehen, wenn die Implantate nach einer Krebserkrankung eingesetzt wurden oder wenn eine ausgeprägte Kapselfibrose Beschwerden verursacht.
Ihre Nachsorge auf einen Blick
TERMIN
WANN
Der einfachste Selbsttest
Wo steht Ihre Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte? Darüber – dann reicht meist eine Brustvergrößerung. Deutlich darunter, aber die Größe stimmt – dann ist eine Bruststraffung der richtige Weg. Darunter und es fehlt Volumen – dann ist die Kombination sinnvoll.
Das ersetzt keine Untersuchung, hilft aber beim Einordnen, bevor Sie kommen.
Was der kombinierte Eingriff in Frankfurt kostet
Eine Brustvergrößerung mit Straffung kostet in der Praxis von Dr. Yun ab 12.000 €. Enthalten sind die Planung mit 3D-Anprobe, die Markenimplantate, die Narkose, der Klinikaufenthalt, die Kompressionswäsche und die Nachsorge über 12 Monate. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Warum die Kombination weniger kostet als zwei getrennte Eingriffe
Narkose, OP-Zeit, Klinikaufenthalt und Nachsorge fallen nur einmal an. Deshalb liegt der kombinierte Eingriff spürbar unter der Summe aus Vergrößerung und Straffung, wenn beide nacheinander durchgeführt würden.
Das ist ein Argument für die Kombination – aber kein medizinisches. Wenn ein zweizeitiges Vorgehen medizinisch sinnvoller ist, wiegt das schwerer als der Preisunterschied. Wir sagen Ihnen offen, wenn das bei Ihnen der Fall ist.
Was den Preis beeinflusst
Die nötige Schnittführung, der Umfang der Umformung, die Implantatgröße und -art, ob eine deutliche Asymmetrie auszugleichen ist und ob Voroperationen vorliegen. Nach der Untersuchung erhalten Sie einen schriftlichen Kostenplan mit einer festen Summe.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Nein. Sowohl die Vergrößerung als auch die Straffung sind in dieser Konstellation ästhetische Leistungen und damit Selbstzahlerleistungen.
Hinweis zur Preissystematik: Der Wert muss zur Brustvergrößerungs-Seite (ab 8.000 €) und zur Bruststraffungs-Seite passen. Die Kombination liegt über der reinen Vergrößerung und unter der Summe beider Einzeleingriffe — das sollte zusammen festgelegt werden, bevor eine der drei Seiten live geht.
Risiken und mögliche Komplikationen
Ein Wechsel ist technisch anspruchsvoller als der Ersteingriff, weil verändertes Gewebe, eine vorhandene Kapsel und eine alte Implantattasche mit beurteilt werden müssen. Diese Punkte bespricht Dr. Yun vor jeder Operation persönlich mit Ihnen.

Erneute Kapselfibrose
Wer einmal eine Kapselfibrose hatte, hat ein erhöhtes Risiko, dass sie wiederkommt. Beeinflussen lässt sich das durch die vollständige Entfernung der alten Kapsel, eine keimarme Operationstechnik und gegebenenfalls einen Wechsel der Implantatlage. Vollständig ausschließen lässt es sich nicht.
Wundheilungsstörungen und Infektion
Wird ein bestehender Zugang erneut geöffnet, ist das Gewebe dort schon einmal vernarbt. Das kann die Heilung verzögern. Infektionen sind selten, bei Implantaten aber immer ein ernstes Ereignis – deshalb wird unter strengen sterilen Bedingungen gearbeitet.
Serom und Nachblutung
Nach der Entfernung von Kapselgewebe entsteht ein Hohlraum, in dem sich Flüssigkeit sammeln kann. Das ist der häufigste Grund für eine Nachkontrolle in den ersten Tagen.
Veränderte Empfindung
Die Sensibilität von Brustwarze und Haut kann sich verändern – vorübergehend oder, seltener, dauerhaft. Bei einer aufwendigen Kapselentfernung ist das Risiko höher als beim reinen Austausch, weil das Kapselgewebe zwischen feinen Nerven verlaufen kann.
Asymmetrie und Formabweichung
Beide Seiten heilen selten identisch, und das Gewebe reagiert nach einer Voroperation weniger vorhersehbar. Kleine Unterschiede sind normal; deutlichere lassen sich nach vollständiger Abheilung korrigieren.

Die Heilungsphase
[n den ersten Tagen sind Spannungsgefühl, Schwellungen und ein leichter Druck normal. Wie ausgeprägt die Beschwerden sind, hängt auch davon ab, wie umfangreich die Kapsel entfernt oder gelöst und ob die Implantatlage verändert wurde. Eine Kapselfibrose-Operation kann daher etwas mehr Erholungszeit erfordern als eine erstmalige Brustvergrößerung.
Den speziellen Kompressions-BH tragen Sie in der Regel für 6 Wochen. Bürotätigkeiten sind meist nach etwa 1 bis 2 Wochen wieder möglich. Auf Sport und stärkere körperliche Belastungen sollten Sie für 6 Wochen verzichten. Wurden Implantate mit Polyurethan-Oberfläche eingesetzt, ist in der Regel kein Kompressions-BH erforderlich.
Ihre Nachsorge auf einen Blick
TERMIN
WANN
Wer Sie operiert: Dr. Yun
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Über 20 Jahre Erfahrung in der plastischen Chirurgie, mehr als 5.000 durchgeführte Operationen. Dr. Yun operiert bewusst nur in ausgewählten Bereichen – Brust-, Lid- und Intimchirurgie – statt das gesamte Spektrum abzudecken. Spezialisierung ist für ihn kein Marketingbegriff, sondern die Voraussetzung für verlässliche Ergebnisse.
Zu seiner Haltung gehört auch, abzuraten: Wenn eine Wunschgröße nicht zu Ihrer Anatomie passt oder ein anderer Eingriff das bessere Ergebnis bringt, sagt er das im Beratungsgespräch – und nicht erst danach.

Ihr Weg –
Schritt für Schritt
20+
Jahre Erfahrung in der plastischen Chirurgie
5.000+
Durchgeführte Operationen

Wer Sie operiert, sollte Ihnen vertraut sein
Lernen Sie Dr. Yun kennen – seinen Werdegang, seine Haltung und warum Spezialisierung für ihn der Kern guter Chirurgie ist.
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